In den letzten Wochen herrscht sportlich betrachtet munter eitel Sonnenschein. Die Leistungen sind überzeugend, die Ergebnisse tun ihr übriges. Selbst in unserem sonst eher kritischen Eintracht-Podcast schwingen positive Emotionen. Die magische Frage ist, wie gut ist die Mannschaft wirklich und droht unter Umständen gar ein erneuter Absturz, wie zur vergangenen Rückrunde?
Zum Ende der vergangenen Saison, als der Abstieg in Sichtweite war, wurde viel über die Daum’schen Auswüchse wie ‘dritte Beine’ und ‘NLP’ geredet. Meistens schwang eine gehörige Portion Sarkasmus mit.
Betrachtet man die jetzige Leistung der Mannschaft und dort insbesondere einiger Spieler, die in der letzten Rückrunde komplett durchhingen (Schwegler, Meier, Köhler – um nur die prominentesten zu nennen…), so kommt die Frage auf, woher diese Veränderung? Weder werden die Burschen in der Rückrunde das Fussballspielen verlernt haben, noch wird die zweite Liga so schlecht sein, dass diese Spieler mit einer halbgaren Leistung zu Überfliegern werden. In diesem Kontext ist mir in den letzten Tagen ein Artikel zum Thema Sportpsychologie unter gekommen. Dort wird über den Umgang mit Stresssituationen gesprochen und ein interessanter Aspekt abgeführt: Körperliche Fitness ist essentiell für den Umgang mit Stress und die sportlichen “Big Points”. Bedeutet konkret, biste fit, kannste besser mit Rückschlägen umgehen.
Aktives Abhärten. Die körperliche Fitness, die durch die aerobe Konditionierung gewonnen wird, wird als wichtiges Mittel zur Selbst-Abhärtung angesehen. Dies könnte mit dem Einsatz von Kontrolle zusammenhängen;
In der Vergangenheit hielt sich oftmals die “Verschwörungstheorie”, dass die Eintracht Spieler vom Fitness Zustand nicht unbedingt Bundesliga Spitze waren. Gerade in der Rückrunde schien nach 70. Minuten oftmals die Luft raus zu sein. Die Mannschaft konnte nicht mehr zulegen. Als dann “der Daum” kam, versuchte dieser diese Schwächen aufzuholen und versetze der Mannschaft mit überintensiven Training den Gegenstoß in Form von vielen Überlastungsverletzungen.
Mit Blick auf die anstehende Rückrunde (und dort wird der Aufstieg schlußendlich entschieden), sind die Vorraussetzungen aktuell um Welten besser. Neben dem “fussballerischen Plan auf dem Feld”, wirkt die Mannschaft fit und in der Lage wirklich über 90 min. gehen zu können. Auf Basis der angeführten Stresstheorie, entsteht dadurch eventuell ja auch das benötigte “dritte Bein”, wodurch ein Absturz vermieden wird. Zu wünschen wäre es uns.
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