Spiegel.de kommentiert unsere Eintracht

Spiegel.de hat hier einen Kommentar über die Saison unserer Eintracht geschrieben. Bitte mal lesen und eure Meinung dazu abgeben. Die Kritik an Funkel teile ich ja auch. Würde es aber nicht daran festmachen, daß er nicht medienwirksam genug ist, sondern einfach, dass er fussballerisch kein nächstes Level ermöglicht.
Schön wäre es, wenn wir die Aussage “Und so wird es auch in der kommenden Saison heißen: Eintracht Frankfurt – nichts als Durchschnitt.” widerlegen würden.

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  • Joern

    Hauptdarstellerin im Waldstadion!!!
    Der kommentar liesst sich wie von einem bayernfan geschrieben (auch wenn herr ahrens sich in einem nebensatz zu gladbach bekennt), streng nach dem motto: wichtig ist nur oben mit dabei sein, alles andere ist langweilig. Jeder eintrachtfan kann da wohl nur laecheln, denn ueber fehlende spanung koennen wir uns selten beklagen.
    Mir ist schleierhaft wie er sich mit seinen prognosen fuer den saisonausgang so sicher sein kann. Gerade wenn man ueber die eintracht spricht muss man doch wissen: alles ist moeglich!
    Ueber die spielerische entwicklung der eintracht kann man sicher diskutieren, aber ich stimme durchaus mit Funkel ueberein. diese saison war sicher anders geplant, ist aber nicht schlechter als die vorherige. Eher eine plateauphase in der weiterentwicklung zur bundesligastammkraft mit potential. Die unaufgeregtheit Funkels finde ich durchweg positiv. Taktische flexibiltaet ist sicher nicht seine staerke, dafuer aber hat er viel, viel erfahrung und ich glaube die ist essentiell fuer den konsequenten aufbau eines stabilen teams.
    Herrn Ahrens empfehle ich, sich in zukunft eben auf die championsleague zu beschraenken, da spielen nur „spannende“ mannschaften.

  • Markus

    Jörn, da kann ich Dir größtenteils nur zustimmen. Auch wenn ich von der Spielweise der Mannschaft in der letzten Saison mehr angetan war als in dieser, so wichtiger ist es dieses Jahr zu überstehen und nach der Plateauphase sich langsam nach oben zu arbeiten. Das kann aber nur klappen, wenn man dieses Jahr drin bleibt und das ist wie Du selbst sagst beilebe noch nicht gesichert.

    Aber was soll es… Ich finde es interessant, dass in den letzten Wochen sehr viel über die Eintracht in den Medien geschrieben wird. So schlecht können wir dann doch nicht sein. Und so grau und langweilig auch nicht. Jede andere Mannschaft kann grau und langweilig sein. Aber nicht die Eintracht. Kennt man doch schon in England die Ergebnisse gegen Lautern(5:1) und Reutlingen(6:3) ;-)

    Und Herrn Ahrens kann ich eigentlich nur empfehlen sich besser vorher zu informieren. Recherche gehört zum Beruf und dabei wäre auch aufgefallen, dass Albert Streit in der vorigen Saison noch in Köln gespielt hat.

    SGE ole, Diva ole, Eintracht Frankfurt ole!

  • Adler

    Unsere Eintracht ist das genaue Gegenteil von Durchschnitt. Sie ist ein Verein, der von den Fans seit Jahren alles abverlangt. Und die Treue und die Begeisterung, die jeden Samstag im Stadion zu spüren ist, kommt nicht von Durchschnitt und Langeweile, sondern von Begeisterung und Leidenschaft. Ich kenne keinen anderen Verein, der solch leidensfähige, begeisterte und euphorische Fans besitzt, wie die Eintracht. Der Verein strahlt eine einmalige Faszination aus. Dies ist eine Paarung von Tradition, ehemals technisch feinster Fussball, unvegessene Idole einerseits aber auch Kampfgeist, Moral, Wiederauferstehung und Underdog-Syndrom andererseits. Die bitteren Zweitliga Jahre haben die Fans noch enger an den Verein ranrücken lassen. Bei der Eintracht herrscht eine fast intime Beziehung zu den treuen Fans. Was die aktuelle Mannschaft und deren Entwicklung angeht, kann man nur konstatieren: Erst überleben, dann über Stil und Spielwitz nachdenken. Und dabei auch die finanziellen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Herr Ahrens scheint vergessen zu haben, dass die Eintracht vor kurzem noch vor dem finanziellen Ruin stand. Die Lizenz war gefährdet. Jetzt hat sich der Verein langsam konsolidiert, auch weil sie mit jungen Talenten gearbeitet hat, statt sinnlos teure Stars zu kaufen. Das zahlt sich aber eben langsam aus. Von stagnierendem Entwicklungsplateau zu sprechen ist fast vermessen. Hierzu gehören grosse Investitionen, internationale Teilnahmen und professionelle Führung über Jahre – vielleicht Jahrzehnte! Die Eintracht ist auf einem guten Wege. Sie spielt einen guten, attraktiven Fussball, sie hat ein tolles Stadion und vielleicht die besten Fans der Liga. Mit zwei, drei klugen Verstärkungen kann die Eintracht das bestehende Potential bestens ausschöpfen und weiter oben mitspielen. Und hey, wir waren im Pokalfinale, wir waren im Uefa Cup und haben dort sehr gut ausgesehen, wir sind dieses Jahr wieder im Pokal Halbfinale. Das können eine ganze Menge graue Mäuse in der Liga nicht vorweisen, Herr Ahrens – also – immer den Ball schön flach halten und bei den Fakten bleiben. Die Eintracht hat eine grosse Zukunft vor sich. Und die ruhige, konstante Führung trägt dazu entscheidend bei!